| 1948 |
Fritz Hoffmann wird Schulleiter der 37./38. Schule, damals noch in der Britzer Chausseestr. Die Schule ist geplant als exemplarischer Versuch einer Reform-Einheitsschule auf der Grundlage des Berliner Schulgesetzes von 1948. |
| 1949 |
Die 37./38. Schule zieht in das Schulgebäude in der Onkel-Bräsig-Str. |
| 1951 |
Das Schulgesetz von Berlin wird novelliert, die 8-jährige Einheitsschule abgeschafft zugunsten der 6-jährigen Grundschule und anschließenden drei Oberschulzweigen. Die 37./38. Schule bleibt auf Antrag der Lehrer und Eltern Einheitsschule - die einzige in Berlin-West und ist nunmehr "Schule besonderer pädagogischer Prägung". |
| 1952 |
Beginn des Aufbaus des "wissenschaftlichen Zweiges" ab Klasse 9. Dieser gymnasiale Zweig führt zum Abitur. |
| 1956 |
Die 37./38. Schule erhält den Namen Fritz-Karsen-Schule (Fritz Karsen, Pädagoge, geb. 11. 11. 1885 in Breslau, gestorben 25. 8. 1951 in Guayaquil/Ecuador). |
| 1957 |
Erstes Abitur an der Fritz-Karsen-Schule. |
| 1958 |
Schulversuch 10. Klasse "Praktischer Zweig" (Hauptschule) bis zur Einführung der allgemeinen 10-jährigen Schulpflicht. |
| 1958 |
Gründung des (Förder-)Vereins "Freunde der Fritz-Karsen-Schule". |
| 1963 |
Einrichtung einer "Realschulklasse" (eines Bildungsganges in Klasse 9 und 10, der zum einem mittleren Abschluss führt). |
| 1964 |
Schulleiter Fritz-Hoffmann tritt in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird Eberhard Klein. |
| 1967 |
Erwin Voigt wird Schulleiter. |
| 1970 |
Werner Hinkel wird Schulleiter. |
| 1971 |
Einrichtung von Vorklassen in der Grundstufe. |
| 1972 |
An der Fritz-Karsen-Schule wird ein Modellversuch zur Einführung des Faches Informatik u.a. als Abiturprüfungsfach durchgeführt. |
| 1976 |
Die Fritz-Karsen-Schule trägt den Untertitel "Gesamtschule mit Grundstufe und gymnasialer Oberstufe". |
| 1982 |
Die abweichende Organisationsform der Fritz-Karsen-Schule (Beschränkung der äußeren Fachleistungsdifferenzierung auf die Fächer Englisch u. Mathematik) findet Aufnahme in die Vereinbarung der Kultusministerkonferenz über die Abschlüsse am Ende der Klasse 10 und ihre gegenseitige Anerkennung. |
| 1985 |
Teilnahme am Pilotprojekt zur "Informationstechnischen Grundbildung". |
| 1988 |
Teilnahme der Schule an dem Projekt "Stabilisierung und Weiterentwicklung von Gesamtschulen durch Lehrerkooperation". |
| 1989 |
Teilnahme am 1. Berliner Modellversuch zur "Schulischen Umweltbildung". |
| 1989 |
Gründung des Cafeteria-Vereins (Verein für gesunde Ernährung) und Übernahme des Cafeteriabetriebes durch den Verein. |
| 1991 |
Umsetzung der im Zuge des "Lehrerkooperationsprojektes" erarbeiteten Umstrukturierung der Mittelstufe (Modell "6 aus 5"). |
| 1992 |
Die Schule nimmt am 2. Berliner Modellversuch zur "Schulischen Umweltbildung" teil. |
| 1992 |
Die Schule stellt erstmals den Antrag auf "Offenen Ganztagsbetrieb". |
| 1992 |
Schulleiter Werner Hinkel tritt in den Ruhestand. |
| 1993/94 |
Ausbau des "Nachmittagsbereichs" (Arbeitsgemeinschaften, Schularbeitszirkel) und des musischen Bereichs (Darstellendes Spiel als Wahlpflichtfach, Musikveranstaltungen) |
| 1998 |
Die Schule wird 50 Jahre alt. |
| 2005 |
Beginn des Ganztagsbetriebs in der Grundstufe im neuen Gebäude Fulhamer Allee und in der Backbergstr.- Einführung des jahrgangsübergreifenden Lernens (JÜL) in den Klassen 1-3. |
| 2006 |
Die Mittelstufe der Schule wird Ganztagsschule |
| 2006 |
Der Schulleiter Lothar Sack wird pensioniert. Sein Nachfolger ist Robert Giese. |
| 2007 |
Die Fritz-Karsen-Schule beschließt die Beteiligung am Modellversuch Gemeinschaftsschule. |
| 2008 |
Die Schule wird 60 Jahre alt. |
| 2008 |
Der erste Gemeinschaftsschuljahrgang beginnt seine Arbeit. |
| 2009 |
Umfangreiche Umbauten - der Schulhof wird saniert. |