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Sonntag, 20. Mai 2012
Leitbild der Fritz-Karsen-Schule Drucken E-Mail

Das Leitbild der Fritz-Karsen-Schule

Das Leitbild unserer Schule entsteht in einem ständigen, aktiven Diskussions- und Kommunikationsprozess der Lehrer, Eltern und Schülerinnen,  in dem Bewusstsein, dass sich eine selbst gestaltete Schule nur dann entwickelt, wenn alle am Bildungs- und Erziehungsprozess Beteiligten sich für das, was geschieht und nicht geschieht, ver­ant­wortlich fühlen. Die Schule bietet Raum und Handlungsebenen für aktives Tun, for­dert aber auch aktive Teilnah­me und Übernahme von Verantwor­tung. Der Bildungs- und Er­zie­hungs­pro­zess wird von außerschulischen Helfern und Einrichtun­gen begleitet, be­raten und unter­stützt. Lehrerinnen, Eltern und Schüler kooperie­ren ver­trauensvoll; sie entwickeln im Sinne von Offenheit und Partizipation eine Kultur der gegenseitigen Kritik und Würdi­gung.

F  Freude, Fördern, Fordern

  R  Respekt, Rücksicht

    I  Initiative, Individualität, Ich-Stärke

      T  Toleranz, Teamfähigkeit, Teilhabe

        Z  Zusammenarbeit, Zivilcourage, Zielstrebigkeit

-

K  Konzentration, Können, Kompetenz

  A  Arbeit, Anstrengung, Angstfreiheit, Anerkennung

    R  Ruhe, Regeln

      S  Solidität, Sorgfalt

        E  Eigenverantwortung, Ehrlichkeit

          N  Nachhaltigkeit, Neugier

-

S  Solidarität, Selbständigkeit

  C  Chancengleicheit, Charakterstärke

    H  Handeln, Helfen, Höflichkeit

      U  Unbefangenheit, Urteilskraft

        L  Lernen, Leistung, Lob 

          E  Energie, Entspannung

Eine Schule für alle!

Un­se­re Schule ist eine Schule für Alle, die die He­terogenität der Gesellschaft wider­spie­gelt. Dies begreifen wir als Heraus­for­derung und Chance. Unsere Schule um­fasst den ge­samten Zeitraum von der Ein­schulung bis zum Ab­itur und legt damit Wert auf Kon­tinuität und soziale Verbind­lich­keit. Sie schafft einen Rah­men für lang­fristiges Ler­nen - vonein­an­der und mitein­ander. Sie eröff­net allen ihren Schü­lern [1] op­ti­male Entfal­tungs­möglichkeiten und ver­mit­telt ihnen Grund­lagen für ein chan­cen­reiches, selbst bestimmtes beruf­li­ches und privates Leben.

Wir sorgen für gute äußere Lernbedin­gun­gen und eine angstfreie Lernatmo­sphäre, in der sich alle Lernenden und Lehrenden wohl fühlen.

Unsere Schüler lernen selbst organisiertes und selbst ver­ant­wor­te­tes Ler­nen. Sie erwer­ben größt­mög­liche Selbst-, Sozial- und Fachkom­petenz und da­mit Teamfähig­keit und Ge­stal­tungs­kom­pe­tenz. Die Schule bietet Raum für Selbst­verwirk­li­chung und Selbst­verant­wor­tung und motiviert zu akti­ver de­mokra­ti­scher Teil­habe am schuli­schen und gesell­schaft­li­chen Leben.

Unsere Schüler begeg­nen anderen Men­schen unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Herkunft und ihrer Welt­anschauung mit Offenheit, Res­pekt und Toleranz, gleich­gül­tig, ob es sich um Mit­schüler, Leh­rerinnen, Eltern, andere Mitar­bei­ter der Schule oder Gäste handelt.

Es wird schonend, rücksichtsvoll mit den äußeren Bedingungen und Ressourcen der Schule umgegangen; für die Errei­chung ei­nes gewünschten Zustan­des wer­den En­ga­gement und Arbeitsleis­tung einge­bracht.

Die Schülerinnen vertreten ihre Meinung angst­frei und setzen sich kooperativ und ge­walt­los auseinander; sie nehmen Wis­sen mit Neugier auf, werden durch Erfolge be­stätigt und erkennen auch ihre per­sön­liche Verant­wortung für schulischen Er­folg. Sie erfahren, dass durch Anstren­gung Kom­pe­tenzen er­wor­ben werden und sich Freude an der Arbeit durch die damit ver­bun­denen Erfolgserleb­nis­se einstellt.

Die Lehrer planen und organisieren Lern­pro­zesse kompe­tent und zeitgemäß. Sie wirken aktiv an der Um­set­zung der Schul­ziele mit und engagieren sich für die Gestal­tung der Schule. Sie begleiten den Ent­wick­lungs­pro­zess ihrer Schül­er vorurteils­frei, fair und ein­fühl­sam und erhalten ihnen die Freu­de am Lernen. Dabei sind sie sich ihrer Vor­bild­rolle be­wusst.

Die Eltern sind sich ihrer Bedeutung und Verantwortung im Erziehungsprozess bewusst und nehmen sie wahr, sie unter­stüt­zen und fördern die Entwicklung ihrer Kin­der, kooperieren mit den Lehrern und nut­zen schulische und andere päda­go­gi­sche Beratung.

Beschlossen von der Schulkonferenz am 24. Februar 2005

[1] Wegen der besseren Lesbarkeit wird auf die stän­di­ge explizite Nennung beider Ge­schlech­ter ver­zich­tet. Sie sind stets in glei­cher und gleich­be­rech­tigter Weise gemeint.